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Die Netzwerkstelle Jugenddelinquenz der Stiftung SPI initiierte 1995 die „Alex-Runde“, die sich 1998 zum „AK City-Bahnhöfe“ erweiterte. Ursprünglich auf den Alexanderplatz fokussiert, bezieht der Arbeitskreis mittlerweile auch andere große Bahnhöfe Berlins (u. a. Friedrichstraße, Ostbahnhof, Zoologischer Garten) sowie zentrale Stadtbereiche mit ein, um den dynamischen Entwicklungen und vielfältigen sozialen Problemlagen in den Berliner Bezirken gerecht zu werden.
Die Teilnehmenden des Arbeitskreises setzen sich aus Vertreter:innen freier Träger der Straßensozialarbeit, der Suchthilfe, der Bahnhofsmissionen, der Polizei und des öffentlichen Personennahverkehrs zusammen. Sie befassen sich mit der Nutzung öffentlicher und halböffentlicher Räume durch verschiedene Personengruppen sowie den daraus resultierenden Bedarfen, Interessen und Konflikten.
Der Arbeitskreis besteht aus fest benannten Mitgliedern. Die Neuaufnahme von Mitgliedern wird nach einer gegenseitigen Vorstellung abgestimmt. Die Sitzungen sind nicht öffentlich, allerdings tragen die Teilnehmenden die Arbeitsergebnisse in ihre jeweiligen Einrichtungen weiter.
Ziele des Arbeitskreises sind:
- Stärkung des Informationstauschs über aktuelle rechtliche, fachliche und relevante sozialräumliche, stadt- und sicherheitspolitische Entwicklungen sowie neue Akteure;
- Vermittlung gegenseitiger Einblicke und Einschätzungen der Teilnehmer:innen zur aktuellen Situation an den jeweiligen Einsatzorten;
- Kennenlernen der unterschiedlichen Arbeitsfelder;
- Verbesserung der Vernetzung zwischen den Einrichtungen/Projekten bzw. den Berufsgruppen;
- Entwicklung verbindlicher Kommunikationsstrukturen.
Der Arbeitskreis entwickelt nach Bedarf neue Projekte, Fachveranstaltungen, Publikationen und Kommunikationsangebote für verschiedene Zielgruppen. Die Treffen finden alle zwei Monate am letzten Mittwoch statt und werden von der Netzwerkstelle Jugenddelinquenz der Stiftung SPI koordiniert.